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Um einen Gesamtüberblick der Schwermetallbelastung zu erlangen kann eine photospektrometrische Diagnostik (Oligoscan / Zellscreening) durchgeführt werden, die eine vollständige Bilanz der toxischen Schwermetallkonzentrationen der Zellen im Blut und im Gewebe wiedergibt.

Funktionsweise

Das Prinzip beruht auf der Spektralphotometrie. Dabei wird an 4 Stellen auf der Hand gebündeltes Licht über die Haut in das darunter liegende Gewebe gegeben. Jede Chemische Komponente absorbiert, emittiert und reflektiert dabei Licht unterschiedlicher Wellenlängen. Da das Absorptionsspektum für jedes Element spezifisch ist und mehr Licht absorbiert wird je konzentrierter der Stoff vorhanden ist, lässt sich eine Aussage über Vorkommen und Menge bestimmter Elemente treffen.

Was wird gemessen?

Der Oligoscan misst dabei die 14 wichtigsten Schwermetalle, sowie 20 Mineralien und Spurenelemente und deren Wechselwirkungen.

Getestete Schwermetalle:

·       Aluminium ·       Blei ·       Silber
·       Antimon ·       Cadmium ·       Thallium
·       Arsen ·       Nickel ·       Thorium
·       Barium ·       Platin ·       Wismut
·       Beryllium ·       Quecksilber

 

Aluminium: Vorkommen in z.B. Leitungswasser, Kochtöpfe, Pfannen, Verpackungen, Deodorants, Zahnpasta, Lebensmittelzusatzstoffe (E173, E520-E523, E541, E554-E556, E559,…), teilweise gepuderte Lebensmittel, Impfstoffe, bestimmte Medikamente

Antimon: In Plastikflaschen (PET) abgefüllte Mineralwässer, Legierungen, Flammenschutz in Textilien

Arsen: Natürlich im Boden, Wasser, weiterhin in Insektiziden, Getreide, Gemüse, Meeresfrüchte

Barium: Nüsse, Algen, bestimmte Pflanzen, Barium-Industrie wie z.B. synthetischer Kautschuk, Farben, Legierungen in Autoindustrie,…

Beryllium: Natürliches Vorkommen sehr selten, findet Verwendung in Wasserpfeifen (Shisha) Tabak, Zigaretten, sonst in chirurgischen Instrumenten, Uhrfedern, Legierungen von Elektromotoren

Blei: Vorkommen in z.B. Lebensmitteln, Getränke, Hausstaub, Bleibatterien, Bleche, PVC, Kristall, Keramik, Fischereiplatinen, alte Wasserleitungen, Haarfärbemittel, u.v.m.

Cadmium: Zigarettenrauch, Nahrungsmittel, Gemüse, Autoabgase, u.v.m.

Nickel: Belastung z.B. durch Schmuck, Prothesen, Zahnbehandlungen, Nahrungsaufnahme, Inhalation bei Arbeitern in Metallindustrie

Platin: Vorkommen z.B. in bestimmten Chemotherapeutika (Cis-Platin), Goldschmiedekunst, Elektroden, Herstellung von Thermoelementen

Quecksilber: Belastungen durch z.B. Amalgam, Impfstoffe (Thiomersal), Fische und Meeresfrüchte, Plastik, Druckerfarbe, Neonlampen, Pestizide, u.v.m.

Silber: Silberbesteck, Schmuckherstellung, Silbersalze in Medikamenten, Kosmetika über Schleimhaut und Haut, Nasentropfen, Augentropfen, Desinfektionsmittel,…

Thallium: Vorkommen in z.B. Glasthermometern, Lampen, Photozellen, in Vernichtungsmitteln von Nagetieren

Thorium: In Gegenden mit Kriegswaffentestungen im Boden und Luft, sonst im Bergbau, Keramikindustrie

Wismut: Verwendung bei Schweißarbeiten, Legierungen bei Vogel und Fischereiplatinen, Medikamente z.B. Rectovasol gegen Hämorrhoiden

Über die Schwermetalle hinaus wird auch ein vollständiges Profil über alle wichtigen Minerale und Spurenelemente wie z.B. Magnesium, Calcium, Eisen, Kalium bis hin zu Silizium und Phosphor, sowie deren Wechselwirkungen angezeigt.

Getestete Mineralien und Spurenelemente:

·        Bor

·        Jod ·        Magnesium ·        Schwefel
·        Chrom ·        Kalium ·        Mangan ·        Selen
·        Cobalt ·        Kalzium ·        Molybdän ·        Silicum
·        Eisen ·        Kupfer ·        Natrium ·        Vanadium
·        Germanium ·        Lithium ·        Phosphor ·        Zink

 

Der Oligoscan steht dabei nicht nur in der Diagnostik im Vorteil zu gängigen Laboruntersuchungen. Zum einen liefert er das Ergebnis zeitnah innerhalb von 1 Minute (anstelle von ca. 5 Tagen) und kann so direkt in den Therapieplan eingebaut werden. Zum anderen bietet der Oligoscan eine sanfte Diagnostik, bei der weder Blut abgenommen, noch mit gefährlicher Strahlung gearbeitet wird.